Jade Regent

Crime Scene: Kalsgard

Einmal mehr kam er zu der Erkenntnis, dass diese Stadt langsam aber sicher vor die Hunde ging. Detective Horkar Kane nickte der Wache, die den Tatort bewachte, knapp zu und betrat dann mit seinem Adjutanten das Kontor der Raureifrennergilde – schon wieder.

„Was haben wir diesmal?“, fragte er, während er den Blick auf die beiden toten Wachen richtete, die tot auf dem Boden des völlig verwüsteten Konferenzzimmers lagen.

„Die Waffen mit denen die Wachen getötet wurden deuten darauf hin, dass es sich um dieselben Täter wie beim letzten Mal handelt“, erklärte sein Adjudant Eric Delkor und deutete auf die zahlreichen Pfeile und die Schnittwunden, welche die Leichen überzogen. „Diesmal sind sie aber nicht durch die Hintertür hereingekommen, sondern haben ein Fenster aufgebrochen. Da dies niemand gehört hat, müssen sie wohl einen Stille-Zauber verwendet haben. Die Wachen hatten einfach das Pech im falschen Raum zu sein.“

„Sie lernen dazu“, murmelte Horkar, hockte sich neben die beiden Leichen und tippte gegen den Schaft eines der Pfeile die in dem Ulfenmann steckten. Der Schaft und die Federn des Pfeils wippen leicht hin und her. „Weiter.“

„Im Gegensatz zum ersten Einbruch haben diesmal vier der Wachen überlebt. Auch wenn eine davon medizinische Betreuung benötigen wird. Dadurch haben wir aber eine Beschreibung der drei Täter.“

Immerhin hatte es einen Vorteil, dass sie beim Einbrechen besser wurden, dachte sich Horkar. Diesmal hatten sie nur zwei Leichen und keine sechs. Bei seinem letzten Besuch hier, hatte der Kontor einem Schlachthaus geglichen. „Sehr gut. Nehmen sie die Beschreibungen auf und geben Sie sie an alle Wachen der Stadt raus.“

„Bereits gemacht, Sir.“

Horkar stand wieder auf und besah sich das Fenster, durch welches die Täter eingestiegen waren. Es war mit großer Gewalt von außen eingeschlagen worden. Er beugte sich durch den zerbrochenen Rahmen und blickte in den Hinterhof. Der Boden dort sah aus, als wäre etwas schweres, eckiges dort eingeschlagen. „Wurde diesmal denn mehr gestohlen als nur ein paar Bücher?“, erkundigte er sich.

„In der Tat. Anscheinend wussten sie diesmal wo sie suchen mussten. Die Kiste mit den Tageseinnahmen, etwa 4000 Goldmünzen, wurde gestohlen“, bestätigte Eric.

Das erklärte den schweren Abdruck im Dreck. Sie mussten durch die Wachen überrascht worden sein und hatten nicht die Zeit gehabt die Kiste zu öffnen – sie war sicherlich schwer gesichert – und hatten einfach beschlossen sie mitsamt dem Inhalt mitzunehmen.

„Senden Sie Leute aus, Eric, und lassen Sie nach einer Eisenkiste suchen. Die Täter werden sie sicherlich so rasch als möglich irgendwo deponiert haben. Irgendwo in einer Seitenstraße, wo sie etwas Ruhe hatten sie aufzubrechen.“

„Wird gemacht Sir. Aber Sir, da ist noch etwas Merkwürdiges, was Sie sich ansehen sollten.“

Eric führte seinen Chef über den Gang in ein angrenzendes Zimmer. Horkar begutachtete dabei die zahlreichen Löcher in der Wand, die noch vom ersten Angriff stammten. Sie waren das Überbleibsel von zahllosen Pfeilen. Eingetrocknetes Blut, bereits mehr als eine Woche alt, bedeckte den Boden, die Wände und zum Teil sogar die Decke. Und Horkar wusste, dass es oben in den Barracken der Wache noch schlimmer aussah. Seit dem ersten Angriff waren hier unten etliche weitere Kampfspuren hinzugekommen: fehlgeleitete Äxte hatten Ecken aus Türrahmen und dem Treppengeländer geschlagen, Wurfspeere steckten im Boden und an den Wänden; und weiteres Blut war auf der Treppe vergossen worden.

„Was haben wir hier?“, fragte Horkar und ließ seinen Blick durch das einfache Schlafzimmer gleiten. Rasch blieb er an zerschnittenen Fesseln hängen, die auf dem Boden lagen.

„Unsere ersten Untersuchungen zeigen, dass die Tür von außen aufgeschlossen wurde – mit einem Dietrich. Und dann eben diese Fesseln auf dem Boden.“

„Sie haben hier jemanden gefangen genommen?“, vermutete Horkar, wobei er selbst nicht sehr überzeugt klang.

„Unwahrscheinlich“, bestätigte Eric. „Der Kampf hat nicht lange gedauert. Ich würde ja mehr vermuten, dass hier jemand gefangen gehalten und von den Tätern befreit und mitgenommen wurde. Aber die Gilde will nichts davon wissen und hüllt sich in Schweigen.“

„Hm,“, machte Horkar und besah sich das Zimmer noch einmal genauer. In dem Bett hatte eindeutig jemand geschlafen. Die Fesseln deuteten darauf hin, dass dieser Jemand ans Bett gefesselt gewesen war. Äußerst mysteriös. Er untersuchte das Bett weiter, während er weiter Fragen an seinen Adjutanten richtete und seine Gedanken weiter mitteilte. „Was mich verwundert, Eric, ist ja. Warum die Stadtwache nicht eher hier war. Hat die Gilde nicht dieses tolle Alarmsystem mit dem farbigen Rauch im Kamin?“

„Hat sie“, bestätigte Eric. „Aber es konnte nicht funktionieren. Die Angreifer haben zuvor eine tote Katze in den Schornstein gestopft und so den Rauchabzug blockiert.“

„Sie haben, WAS?“ Es gab wenig was Horkar in seinem Beruf noch überraschte, aber das gehörte eindeutig dazu. „Mit was für Psychopathen haben wir es denn hier zu tun?“

„Ich weiß es nicht, Sir…“, beantwortete Eric die rhetorische Frage.

Eine Stadtwache steckte den Kopf durch die Tür: „Sir, wir haben die Kiste gefunden. Vielleicht wollen Sie sich das mal ansahen?“

Horkar nickte. Gemeinsam gingen sie nach draußen und die Wache lenkte sie durch einige schmale Gassen der Stadt. Horkar nutzte die Zeit um die letzten beiden Wochen Revue passieren zu lassen: ein toter Jarl (mitsamt toter Familie und getöteten Wachen; absolut seltsam), ein verschwundener Guide (der beschäftigte ihn aber ehrlicherweise nur am Rande; wahrscheinlich eine gildeninterne Sache), eine angeblich verschwundene Varki (beschäftigte ihn noch weniger), eine Attentäterin (die einen Mitreisenden aus einer Karawane fast getötet hatte; durchaus seltsam) und acht tote Wachen bei zwei Angriffen auf einen angesehenen Kontor. Wo waren die Zeiten hin, in denen das Reich der Ulfen frei von solchen Dingen gewesen war und in denen Nachbarn dafür gesorgt hatten, dass es gar nicht so weit kam.

Der Mann der Stadtwache brachte sie in eine schmale Sackgasse, an deren Ende eine aufgebrochene schwere Eisentruhe stand. Blutige Abdrücke an der Truhe und Blut auf dem Boden zeigten, dass die Angreifer hier mehr Zeit verbracht hatten – und auch, dass sich die Wachen der Gilde zu wehren gewusst hatten. Horkar musste nur einen kurzen Blick auf die Truhe werfen um festzustellen, dass sie hier nicht mehr lernen würden. Sie war komplett leergeräumt.

„Wie es aussieht, haben die Einbrecher alle 4000 Goldmünzen sorgfältig ausgeräumt“, sagte Eric.

„Es würde mich sehr wundern, Eric, wenn in dieser Kiste nur Gold gewesen wäre. Aber das Letzte was die Gilde tun wird, ist uns zu sagen, was sich noch darin befunden hat. Und wir werden es wahrscheinlich auch nie herausfinden.“

Damit drehte er sich um und kehrte wieder zum Hauptsitz der Gilde zurück.

In der Zwischenzeit in einer namenlosen Karawane.

Lagertha und Ese verbrachten Stunden damit sich durch die Dokumente zu arbeiten, die sie in der Schatzkiste des Gildenhauptquartiers gefunden hatten. Sie erwiesen sich als deutlich inhaltsreicher als die Bücher, die sie bei ihrem ersten Einbruch in die Gilde mitgehen hatten lassen.

Die erste interessante Erkenntnis war, dass das Langschiff Arils Hammer eigentlich im Besitz der Raureifrennergilde war. Es war jedoch an einen gewissen Jarl Langzahn vermietet worden – zu sehr günstigen Konditionen. Derselbe Jarl war auch angeheuert wurden um eine tianesische Antiquität zu akquirieren; es brauchte keine große Kombinationsgabe um von diesem Auftrag auf den Diebstahl des Familienschwerts zu kommen.

Weiters zeigte sich, dass die Raureifrennergilde in letzter Zeit mehrere größere finanzielle Transaktionen nach „Rabenskreg“ gemacht hatte. Alle diese Transaktionen waren von Silberskorr persönlich freigegeben worden. Es schien, als würde ihr dieser Ort besonders am Herzen liegen.

„Jetzt müssen wir nur mehr herausfinden, was dieses Rabenskreg ist, und wo man es finden kann“, stellte Lagertha fest. „Ich bin mir sicher, dass wir dort sowohl Ulf, als auch unser Schwert finden werden.“

„Fragen wir doch Ionacu!“, schlug Ese vor.

- – - – -

Ionaco versorgte fürsorglich die zahlreichen Wunden von Uksahkka, die sie aus den Fängen der Raureifrennergilde befreit hatten. Natürlich war sie dabei vollends nackt – so wie er auch.

„Ionacu…“, sagte Eso, als er das Zelt betrat.

In einer mittlerweile sehr gut einstudierten Bewegung rollte sich Ionacu von Uksahkka herab, bedeckte das notwendigste mit einer Decke und blickte seinen Cousin böse an. „Hat man denn hier nie seine Ruhe?!“

„Entschuldigung, aber wir müssen herausfinden wer oder was Rabenskreg ist. Wir dachten, du könntest uns weiterhelfen.“

„Natürlich weiß ich was Rabenskreg ist“, erwiderte Ionacu, immer noch etwas sauer. Missmutig stellte er fest, dass sich Uksahkka die Decke bis ans Kinn hochzgezogen hatte – schade, ohne war der Anblick besser gewesen. „Rabenskreg ist die Halle des verrückten Jarl Steinauges. Sie befindet sich zwei Tagesmärsche südlich von Karsgard, am Rande des Waldes. Man kann sie nur über eine lange Treppe erreichen – oder fliegend. Es heißt, dass niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat freiwillig nach Rabenskreg geht. Das galt besonders in der Zeit, als sie noch von Jarl Steinauge kontrolliert wurde.“

„Rabenskreg?“, fragte Uksahkka nach. „Man hat mir angedroht mich nach Rabenskreg zu bringen. Denkt ihr, dass wir dort auch Ulf finden werden?“

„Es gibt nur eine Möglichkeit das raus zu finden: Wir müssen dorthin!“, stellte Ionacu entschieden fest. „Aber jetzt: Raus ihr beiden!“ Dabei deutete er auf Ese und Lagertha, die das Zelt rasch wieder verließen.

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Eine kurze Zusammenfassung

Leider habe ich keine Zeit mehr das auszuschmücken, weil gleich mein Flug geht, aber ich versprach eine Zusammenfassung zu schreiben!

Da Kai nach dem Ausflug in die Sake Hallen des Jadeviertels der Kopf dröhnte und sie von großer Übelkeit ergriffen ward, machten sich Lu, Ionacu und Cousin Ese am nächsten Tage allein auf, um den Hof von Jarl Aswik Langzahn zu besuchen. Kelda Oschenschlächter begleitete sie, da man sich von ihren sonstigen Qualitäten überzeugen wollte. Die Mitnahme eines Packesels sorgte dafür, dass auf der langen und kräftezehrenden Expedition (ca. 2 Tage) für das leibliche Wohl gesorgt war und niemand darben musste.
Am Hof angekommen zeigten sich die Männer des Jarls wenig gastfreundlich und nicht zu Späßen aufgelegt. Aufgrund des Todes eines berühmten Plünderers namens Snorri Steinauge befand man sich inmitten der Vorbereitungen zu einer Totenfeier und schickte die Abenteurer unverrichtete Dinge wieder fort. Diese versteckten sich im nahen Wald und warteten auf den Anbruch der Dämmerung, um des Nachtens den Hof zu infiltrieren. Dies artete in einen großen Kampf aus, an dessen Ende der Hof der Hof verwüstete und der Jarl gefangen genommen ward. Die Befragung des Jarls nahm ein überraschendes Ende, als diesem der Kopf explodierte, gerade als er sich bekennen wollte. Der gerade gelesen Satz ist korrekt. Das passierte tatsächlich. Von einem Diener konnte man jedoch in Erfahrung bringen, dass der Reiseführer Ulf Gormuder, dessen Verbleib man eigentlich klären wollte, angeblich das Schicksal Snorris teilen sollte. Als die Gruppe erfuhr, dass Snorri nach Ulfen Tradition auf seinem Schiff verbrannt werden würde, vermutete man dass auch Ulf auf diese Weise zum Verschwinden gebracht werden sollte.
Die Amatatsus machten sich also auf, das Begräbnisschiff zu entern wenn dieses aus dem Hafen ausfahren würde. Auf dem Schiff entdeckte man die schreckliche Wahrheit, dass Snorri zwar einerseits Tod aber gleichzeitig auch gewissermaßen noch lebendig war. Er war zu einem Untoten geworden, was von seinen Verwandten offenbar als im zweifelfall eher Tod interpretiert wurde, weshalb man den Ghoul auf dem Schiff angekettet hatte. Die Abenteurer erlösten den Untoten Snorri endgültig von seinem Schicksal, fanden aber auf dem Begräbnisschiff keinerlei Hinweise auf Ulf Gormunder. Stattdessen wurden sie plötzlich von einer Gruppe Ninjas angegriffen, deren man sich auf dem mittlerweile brennen Schiff erwehren musste. Bei den toten Ninjas fand man Rabenstatuen aus Jade. Diese konnten zurück in Karlsgard als die Wahrzeichen der Diebesgilde der Gefrorenen Schatten identifiziert werden. Diese sind mit den Onis der fünf Stürme verbündet und betreiben die Reiseführergilde genannt Raureifrenner Gilde als Frontorganisation. Es geschah aber noch das Folgende: Ein auf dem Totenschiff Snorris gefundener Helm mit Flügeln entpuppte sich als ein als fliegender Helm getarnter, bzw. grundsätzlich in dieser Form in Erscheinung tretender Externar namens Helgawall. Auch dieser Satz ist war, das passierte tatsächlich!
Die Gruppe wurde daher bei der Gilde der Reiseführer vorstellig und versuchte einen Vertrag plus ein Treffen mit der Anführerin Thorbog Silberskor auszuhandeln. Lu findet, dass der Name der Anführerin wie eine Biermarke klingt. Es gelang das Interesse der Raureifrenner zu wecken und diese versprachen sich in den nächsten Tagen zu melden. Selbstverständlich würden die Amatatsus nicht darauf warten und beschlossen demnächst des Nachts ihren Besuch bei der Gilde zu widerholen.

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Die Schönheiten und Mysterien von Kalsgard

Was für eine Stadt! Karlsgad mit all seinen Wundern und Möglichkeiten hat mich verzaubert! Nie hätte ich gedacht all diese Dinge zu sehen, die ich in den letzten beiden Tagen erleben durfte. Wie verschwendet war mein bisheriges Dasein in meiner kleinen Heimatgemeinde Sandspitze. Wenn ich das früher geahnt hätte, hätte es keiner drohenden Hochzeit bedurft um das Dorf zu verlassen.
Aber ich schweife ab.

Unsere Abreise aus Salzwall verlief ohne Probleme. Alle waren einverstanden weiter nach Norden zu reisen, nach Karlsgad, um dort herauszufinden was mit dem alten Familienschwert Suishen passiert ist, welches Großvater dort an den Händler Svin Sneewald verkauft hatte.

Kurz nach unserem Aufbruch bemerkten wir, dass wir von einem Schwarm von Krähen verfolgt wurden. Diese wiederum wurden von einem roten Farben angeführt; angeblich einem Anzeichen für ein böses Omen – wenn man den abergläubischen Ulfen glauben schenken mag. Wir beschlossen dieses merkwürdige Vorkommnis zu ignorieren.

An der Skalsbrücke gab es den einzigen Zwischenfall der Reise. Während wir uns gerade zur Rast bereitmachten fiel ein fast schon übernatürlicher Nebel über uns herein. Kurz darauf war das Anlanden eines Schiffes am Ufer des Flusses, das Trappeln von Füßen, das Klirren von Kettenhemden und zuletzt die wütenden Kampfesrufe von Ulfen zu hören. Der Kampf war kurz, aber heftig. Einen Ulfen konnten wir gefangen nehmen, aber er war nur von geringer Hilfe. Er wurde in einer Taverne in Kalsgard angeheuert – ebenso wie all die anderen Ulfen die nun tot am Boden lagen. Der einzige Anhaltspunkt den wir hatten, war ein goldenes Armband, welches mit Löwen verziert war. Anscheinend das Emblem eines kleinen Jarls; aber mehr auch nicht. Nachdem wir das erfahren hatten, ließen wir ihn laufen.
Auf der restlichen Strecke nach Karlsgard hatten wir Zeit über diesen Hinterhalt nachzudenken. War der Überfall Zufall gewesen, oder war uns jemand auf den Fersen? Wir würden es wohl herausfinden müssen…

In Karslgard machten wir uns daran Sneewald zu suchen und zu finden. Das erwies sich als gar nicht so einfach, führte uns aber zu einigen interessanten weiteren Orten. Etwa mich in das Vergnügungsviertel. Was mich zum Anfang meines Berichts zurückführt: Wer hätte geahnt, dass man sich Liebe einfach kaufen kann! Wieviel Zeit hätte ich mir sparen können, wenn es so etwas in Sandspitze geben hätte.

Dieses Erlebnis gab mir auch die Selbstsicherheit Gelda endlich anzusprechen, wie Ulfen angesprochen werden wollen. Eine Entscheidung, die ich nicht bereuen sollte. Da wir beide es lieber ungezwungen haben, einigten wir uns darauf Freunde mit gewissen Vorzügen zu bleiben. Außerdem sollte es auf der Krone der Welt ja sehr kalt sein; vielleicht wäre dort nachts ein warmer Körper durchaus von Vorteil!

Am nächsten Morgen fanden wir schließlich auch unseren uralten Händler. Er konnte sich noch gut an Großvater und auch an das Schwert erinnern. Besonders an letzteres: Wurde es ihm doch erst vier Tage zuvor gestohlen!

Ganz nebenbei gelang es uns auch einen potentiellen Guide für den Weg über die Krone der Welt aufzutreiben: Ulf Gormundr. Wir fanden aber zuerst seine Geschäftspartnerin, eine Varki namens Uksahkka. Schwer betrunken erzählte sie uns, dass Ulf zur Farm des Jarl Asvig Langzahn ausgezogen war, aber nie zurückgekommen ist.

Auf denselben Jarl hatten bereits andere Dinge hingewiesen. Wie es aussah, steckte er auch hinter dem Angriff auf unsere Karawane. Mehr als genug Gründe um einen kleinen Ausritt zu organisieren und sich diese Farm und diesen Jarl mal genauer anzusehen.

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Die Reise nach Westen II

So trug es sich zu, dass die Kaijitsus früh am übernächsten Tag nach Norden aufbrachen. Auf dem Wege Richtung Salzwall konnten sie bereits einiges über das Leben in einer Handelskarawane lernen, insbesondere Ionacu zeigte beachtliches Talent darin, die mitgeführten Waren gewinnbringend zu verkaufen. Als die Karawane sich schließlich dem seit vielen Jahren schon in Ruinen liegenden ehemaligen Handelsposten näherte, begannen sich plötzlich seltsame Dinge zuzutragen. Von einer unerwarteten Müdigkeit ergriffen suchte Lu eines Abends schon früh sein Lager auf, nur um im Schlaf wirre Dinge zu flüstern. Kai hörte ihn sprechen, doch konnte sich keinen Reim darauf machen und holte daher geschwind Ameiko herbei. Dies war eine gute Wahl, denn nur Ameiko hatte sich bislang die Mühe gemacht, sich mit der Sprache der alten Heimat vertraut zu machen und stellte auch tatsächlich fest, dass Lu Tien sprach. Ameiko konnte daher verstehen was da im Schlaf gemurmelt wurde, was die Angelegenheit jedoch nur noch merkwürdiger machte, denn eigentlich sollte Lu selbstverständlich gar nicht in der Lage sein in dieser Sprache zu sprechen. Die Worte die er immer wieder flüsterte lauteten folgendermaßen:

Ein Schatz liegt hinter zwei Siegeln im dritten Gewölbe verborgen!
Sei auf der Hut vor den Vögeln die fliegen wollen aber nicht können!
Ein Schlüssel ist im Besitz des Zehnhändigen, seine Furcht ist euer Verbündeter!
Habt Acht vor dem gehörnten Kuckuck, suche Zuflucht in seiner Liebe!
Großvater lauert im Dunklen, doch er vergaß wer er ist!

Mit einem unguten Gefühl im Bauch und trotz der Übersetzung durch Ameiko zunächst nicht viel schlauer, machten sich die vier Abenteurer am nächsten Morgen auf, um ihr lange verschollenes Erbe zu erforschen. Die Stadt Salzwall selbst war nur noch eine verlassene Ruinenlandschaft, einzig der örtliche Friedhof schien gut gepflegt zu sein. Die Erklärung dafür war die Anwesenheit der Fee Spivy, der es nach dem Tod ihrer Meisterin an Orientierung in der großen weiten Welt ermangelte und die sich selbst in der Grabpflege eine neue Aufgabe gesetzt hatte. Den Kaijitsus machte es daher keine große Mühe die Kreatur für eine Fahrt in ihrer Karawane zu begeistern. Nach dieser Begegnung lenkte die Abenteurer ihre Schritte Richtung der Burg, nicht ohne auf das kleine Ulfische Drachenboot im Hafen aufmerksam zu werden, das dort noch nicht lange liegen konnte. Ihre neue Gefährtin Spivy bestätigte zudem, dass die dazugehörigen Nordleute vor wenigen Tagen hier angelandet waren und zur Burg gingen, jedoch nie wieder hervor kamen. Sehr wahrscheinlich ereilte sie dort ein wenig beneidenswertes Schicksal.
Kaum hatten die Helden die Burg betreten, bekamen sie eine Vorstellung davon, was den Ulfen widerfahren war und konnten sich auch einen Reim auf den ersten Teil der Prophezeiung machen. Tatsächlich war die Anlage weit weniger ausgestorben als gedacht und wimmelte von Corbys, flugunfähigen Rabenmenschen, deren Anführer seine ehemalige Geliebte Hörner aufgesetzt hatte. Was genau jedoch die Furcht des Zehnhändigen war wird für immer ein Geheimnis bleiben, denn die tentakelbewehrte Monstrosität, die im Keller lauerte, zeigte keinerlei Anzeichen von Angst vor irgendetwas und stellte die Fähigkeiten der jungen Helden auf eine harte Probe. Ihr Einsatz wurde jedoch belohnt, denn sie erkämpften sich so nicht nur den Besitz zweier Sigelsteine, die die Schlüssel zur Gruft von Burg Salzwall darstellten, sondern konnten auch Kelda Ochsenschlächter, die einzige Überlebende der gescheiterten Ulfen Expedition, aus einem finsteren Verließ befreien. Die amazonenhafte Schönheit verliebte sich sogleich unsterblich in den bescheidenen Ionacu, das ihr eigene, raue Naturell der Nordleute erlaubte es jedoch nicht dies allzu offen zu zeigen. Die vierte und fünfte Prophezeiung offenbarten sich beim Betreten der Gruft. Denn tatsächlich erschien den vier Kaijitsus Sprösslingen hier der Geist des legendären Familienoberhaupts Rokutso, der die Sippe einst unter geheimnisumwitterten Umständen fort aus der alten Heimat nach Varisia gebracht hatte und hier den Grundstein für ein neues Leben im Exil legte. Die Erscheinung hauste hier unten in dunklem Vergessen, doch kaum riefen die drei Enkel und ein Großneffe den Namen ihres Vorfahren, hellten sich dessen Augen auf und er erkannte sie wider. Er deutet auf eine Stelle des Gemäuers, wo sich eine versteckte Kammer mit dem Erbe seiner Nachfahren verbarg und konnte so endlich Frieden finden und seine Untote Existenz erleichtert beenden. In der Kammer befanden sich neben wertvollen Erbstücken der Familie, auch die geheimnisvolle Schutzkiste die Lonjiku in seinem Brief erwähnt hatte. Voll Ungeduld öffneten die Abenteuer sogleich die Truhe und fanden darin das Siegel der Familie vor. Kaum war die Schutzkiste geöffnet als die vier Abenteuer plötzlich eine Vision überkam.
Sie fanden sich fortgetragen in Zeit und Raum und sahen sich einer Flut aus Bildern ausgesetzt, die gleichermaßen einer verborgenen Vergangenheit und einer ungewissen Zukunft entstammten. Aus großer Höhe sahen sie ein unbekanntes Land, doch spürten sie die innere Gewissheit, dass dies Minkai, die alte Heimat ihrer Familie sein müsse, obwohl niemand von ihnen je dort gewesen war. Sie sahen eine Armee, die über friedlichen Menschen herfiel und sich dabei unversehens in dämonenhafte Gestalten wandelte. Gleich darauf sahen sie einen in kaiserlichen Roben gewandeten Mann bei einem Brunnen stehen. Unvermittelt trat ein weiterer Mann hinzu, der sein bester Freund war. Plötzlich wandelte sich auch dieser zu einem Ungeheuer und streckte den Kaiser heimtückisch nieder. Als nächstes sahen sie ihren Großvater Rokutso in einer fremden Stadt, er verkaufte das Familienschwert Sushien an einen Ulfischen Händler. Der Name der Stadt war Karlsgard und der Name des Händlers war Fin Schneeson. Die letzte Vision jedoch war von größter Bedeutung und nahm für jeden der vier eine leicht andere Form an. Jeder der vier Abenteurer sah sich auf den Kaiserthron Minkais sitzen, wissend dass sein wahrer Familienname Amatatsu war und das dies eine der fünf kaiserlichen Familien war. Doch dies war nicht alles. Auf magische Weise wurde den letzten Kaisererben auch die volle Bedeutung des Siegels bewusst. Dieses war nicht nur ein Kleinod, das ihren Herrschaftsanspruch legitimierte sondern auch ein potenter magischer Gegenstand, der wie ein Leuchtfeuer für alle strahlte, die auf magische Weise danach Ausschau hielten. Eine Eigenschaft die nur durch die treffend benannte Schutzkiste unterdrückt wird. Sogleich Schlugen sie den Deckel wieder zu, doch wer immer und wo immer Wacht gehalten hatte in all den Jahren, musste gesehen haben dass das Siegel sich in Salzwall befand und wieder in Besitz genommen wurde.
In dieser Form vom Schicksal auserkoren kehrten die vier Sprösslinge der letzten kaiserlichen Familie Minkais wieder in ihr Lager zurück, um sich zu beratschlagen. Es bedurfte keiner langen Debatte, um zu entscheiden, dass die Familie Amatatsu Sushien wieder gewinnen und herausfinden musste wer die Familie einstmals aus Minkai Vertrieb und ihr noch immer nach dem Leben trachtete. So setzte sich die Karawane Richtung Norden in Bewegung, wissend dass der verborgene Feind der Familie, wer immer es auch sein sollte, bereits durch das Öffnen der Schutzkiste erneut geweckt worden war.

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Die Reise nach Westen I

In den unruhigen Zeiten, da der Thron des Drachenreichs von Minkai in die Hände despotischer Herrscher gefallen war, mussten vier junge Abenteurer vom anderen Ende der Welt ihre Heimatstadt, wo sie so manche tolle Streiche gespielt hatten, für immer verlassen. Wie beides zusammenhängt, sollte ihnen in der Stunde des Abschieds noch nicht gegenwärtig sein und auch der werte Leser dieser Zeilen wird sich noch einige Seiten lang gedulden müssen, bis die Fäden zu einem Muster gewebt sein werden.
Es begann als Ameiko Kaijitsu, die Nichte des unlängst verstorbenen Lonjiku Kaijitsu, ihre vier Cousins in ihrem Gasthaus versammelte und ihnen eröffnete, dass die Spiele der Jugend jetzt ein Ende haben müssen und es an der Zeit sei, erwachsen zu werden. Dies verkündete sie nicht ohne Grund, war doch der schlechte Mönch Lu Kaijitsu ein notorischer Trunkenbold und Vielfraß, sein Bruder Ionacu Kaijitsu ein Schürzenjäger und sein Cousin Ese Sun ein Tunichtgut und Dilettant. Einzig die kürzlich herbeigereiste Schwester Kai Kaijitsu hatte es bereits zu etwas gebracht, wofür ihr Leben in der Fremde nicht unerheblich gewesen sein dürfte.
Ameiko hieß die vier, sich um ihre Heimatstadt verdient zu machen und die Goblins aus dem nahe gelegenen Salzstengelsumpf zur Rechenschaft zu ziehen. Diese malträtierten die Reisenden seit geraumer Zeit mit gefährlichen Feuerwerkskörpern und machten so die Wege rund um Sandspitze unsicher. Ameiko wollte ihren Sipplingen zwar durchaus eine Lektion erteilen, doch wollte sie sicherlich nicht, dass ihnen Unheil geschähe. Daher verpflichtete sie die im Dorf bekannte Waldläuferin Shalelu dazu, auf ihren Anhang acht zu geben.
Mit raschen Schritten zogen die vier Kaijitsu Geschwister mit ihrer Beschützerin davon und betraten alsbald den nahegelegenen Sumpf. Es dauerte nicht lange, da hatten sie das Dorf der Goblins ausfindig gemacht und konnten sich das erste Mal als echte Helden beweisen. Sie erteilten den Feuerteufeln eine ordentliche Lektion, während Shalelu dem Treiben zuschaute, bereit einzugreifen sollte das ganze außer Kontrolle geraten. Neugierig darauf, wie solch einfach gestrickte Kreaturen wie Goblins an Feuerwerk geraten konnten durchsuchten die Abenteurer die Lagerhäuser der Geschöpfe und wurden alsbald fündig. Ein Fächer aus Elfenbein war den Kreaturen irgendwie in die Hände geraten und darauf war ein versteckter Ort im Sumpf markiert. Von Entdeckerdrang gepackt zogen Lu, Kai, Ionacu und Ese weiter und erreichten alsbald eine Höhle in den Klippen. Shalelu hieß ihnen Acht zu geben und Vorsicht walten zu lassen, doch die vier riefen: „Nun, da wir hier sind wollen wir auch das ganze Geheimnis erfahren“ und schritten mutig voran. Tief in der Grotte entdeckten sie schließlich eine alte aus dunklem Kirschholz gefertigte Truhe, die schon seit vielen Jahrzenten hier im Sand ruhen musste. Auf der Truhe saß, wie zur ewigen Wache bereit, ein Skelett in voller Rüstung. Ionacu war am vorwitzigsten und schritt nahe an den Toten heran und berührte ihn an der Stirn. Welch ein Graus, als dieser plötzlich aus seiner Ruhe erwachte und sich erhob. Anstelle von Augäpfeln brannten blaue Flammen in den leeren Augenhöhlen des Kriegers. Er deutet mit einem skelettierten Finger auf den im Schrecken erstarrten Ionacu und schleuderte ihm eine Herausforderung in einer unbekannten Sprache entgegen. Schnell sprangen die kriegerische Kai und der listige Ese Sun herbei und hieben von beiden Seiten auf den Untoten ein, gerade zur rechten Zeit, sonst wäre es Ionacu wohl übel ergangen. Nachdem der Wächter überwunden war, wurde es Lu bang im Herzen, wusste er doch, dass vor vielen Jahrzehnten große Teile der Familie bei einem Schiffsunglück starben und der Großvater Rokutso seither nie mehr gesehen ward. Nicht, dass sie gerade dem Geist des Ahnherrn ihrer Familie begegnet waren und diesen saftig verprügelt hatten! Lu sollte mit seiner Vermutung nicht richtig aber auch nicht vollständig falsch liegen, denn die Truhe auf der der Krieger saß, enthielt tatsächlich einen Brief ihres Großvaters, der sich an ihren Vater Lonjiku richtete.
Die vier Geschwister drängten sich um Lu während er vorlas, was ihr Großvater damals zu sagen hatte. Rokutso entschuldigte sich wortreich für seine harsche Reaktion auf ein Fehlverhalten ihres Vaters, dieser hatte wohl einmal ohne zu wissen was er tat einen Blick in die Schutztruhe der Familie gewagt. Man konnte sich keinen Reim darauf machen, was er dort gesehen hatte doch es war klar, dass es Großvater erzürnte, da Lonjiku sich dadurch in Gefahr gebracht hatte. Rokutso fuhr fort zu erklären, dass er beabsichtigte die Truhe in den Gewölben unter der Festung Salzwall zu verstecken und dort gegen geheimnisvolle Feinde der Familie zu kämpfen. Erst wenn dies getan war, wollte er zu Lonjiku nach Sandspitze zurückkehren. Was wie jeder wusste nie geschehen war.
Erschüttert von dieser Enthüllung eilten die vier Gefährten zurück zu Ameiko, um der Cousine zu berichten. Schnell war man sich einig, dass man dieses Geheimnis nicht auf sich beruhen lassen konnte. Wenn schon nichts anderes, so verlangte es doch die Ehre der Familie, sich um diese Angelegenheit zu kümmern. Ameiko wusste auch schnell Rat, wie man die Sache angehen könnte, war sie doch ihrerseits die Älteste unter ihnen und hatte bereits einmal ein Leben als Abenteurerin geführt, bevor sie in Sandspitze sesshaft wurde. Es viel ihr nicht schwer ihre Beziehungen einzusetzen und der Kaijitsu Sippe einen Platz in der Karawane ihres Freundes Sandru zu verschaffen, der demnächst wieder nach Norden aufbrechen wollte. Seine Route führte mit einem kleinen Umweg in der Nähe von Salzwall vorüber. Die vier Geschwister waren begeistert von dem Plan, denn ihr Abenteuer hatte mittlerweile Lust auf mehr geweckt, zudem hatte ein jeder auch einen persönlichen Grund dazu, diese Gelegenheit war zu nehmen, um aus Sandspitze fort zu kommen.
Lu war bislang nur mäßig erfolgreiche darin gewesen, seinen Orakelspruch in die Tat umzusetzen und die Pilgerreise anzutreten die ihm große Erleuchtung verheißen hatte. Ionacu drohte in Sandspitze demnächst zum Ehemann gemacht zu werden, wurde er doch mit einer örtlichen Schönheit in eindeutiger Lage erwischt und musste der Schicklichkeit wegen der Heirat zustimmen oder mit schlimmen Konsequenzen rechnen. Ese Sun wollte ohnehin nicht das Handwerk seines Vaters übernehmen und hatte mittlerweile einen Narren an Shalelu gefressen, die ebenfalls mitkommen wollte. Kai hatte in Sandspitze dem Toten Vater die letzte Ehre erweisen können und jeder Schritt nach Norden zurück in die Lindwurmkönigreichen war für sie ein Schritt in die richtige Richtung.
So brachen die Kaijitsus früh am übernächsten Tag nach Norden auf. Auf dem Weg Richtung Salzwall konnten sie einiges über das Leben in einer Handelskarawane lernen, insbesondere Ionacu zeigte beachtliches Talent darin, die mitgeführten Waren gewinnbringend zu verkaufen. Als die Karawane sich schließlich dem seit vielen Jahren schon in Ruinen liegenden, ehemaligen Handelsposten näherte, begannen sich plötzlich seltsame Dinge zuzutragen. Von einer unerwarteten Müdigkeit ergriffen suchte Lu an einem Abend früh sein Lager auf, nur um im Schlaf wirre Dinge zu flüstern. Kai hörte ihn sprechen, doch konnte sich keinen Reim darauf machen und holte daher Ameiko herbei. Nur Ameiko hatte sich bislang die Mühe gemacht, sich mit der Sprache der alten Heimat vertraut zu machen und stellte fest, dass Lu Tien sprach. Ameiko konnte daher verstehen was gesagt wurde, was die Angelegenheit jedoch nur noch merkwürdiger machte, denn eigentlich sollte Lu natürlich gar nicht in der Lage sein in dieser Sprache zu sprechen. Die Worte die er immer wieder wiederholte lauteten folgendermaßen:

Ein Schatz liegt hinter zwei Siegeln im dritten Gewölbe verborgen.
Sei auf der Hut vor den Vögeln die fliegen wollen aber nicht können.
Ein Schlüssel ist im Besitz des Zehnhändigen, seine Furcht ist euer Verbündeter
Habt Acht vor dem gehörnten Kuckuck, suche Zuflucht in seiner Liebe.
Großvater lauert im Dunklen, doch er vergaß wer er ist.

Mit einem unguten Gefühl und trotz der Übersetzung durch Ameiko zunächst nicht viel schlauer machten sich die vier Abenteurer am nächsten Morgen auf, um ihr lange verschollenes Erbe zu erforschen.

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Welcome to your campaign!
A blog for your campaign

Wondering how to get started? Here are a few tips:

1. Invite your players

Invite them with either their email address or their Obsidian Portal username.

2. Edit your home page

Make a few changes to the home page and give people an idea of what your campaign is about. That will let people know you’re serious and not just playing with the system.

3. Choose a theme

If you want to set a specific mood for your campaign, we have several backgrounds to choose from. Accentuate it by creating a top banner image.

4. Create some NPCs

Characters form the core of every campaign, so take a few minutes to list out the major NPCs in your campaign.

A quick tip: The “+” icon in the top right of every section is how to add a new item, whether it’s a new character or adventure log post, or anything else.

5. Write your first Adventure Log post

The adventure log is where you list the sessions and adventures your party has been on, but for now, we suggest doing a very light “story so far” post. Just give a brief overview of what the party has done up to this point. After each future session, create a new post detailing that night’s adventures.

One final tip: Don’t stress about making your Obsidian Portal campaign look perfect. Instead, just make it work for you and your group. If everyone is having fun, then you’re using Obsidian Portal exactly as it was designed, even if your adventure log isn’t always up to date or your characters don’t all have portrait pictures.

That’s it! The rest is up to your and your players.

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